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Aktuelles

Ohne Probe geht es nicht!

Ohne Probe geht es nicht!
Musiker der Ahrweiler Bürgerschützen bereiten sich auf ihr Benefizkonzert vor.

Seit einigen Monaten treffen sich die Musiker des Tambourcorps der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft Ahrweiler in der Aloisius-Grundschule zur Probe, um für die vielen kommenden Auftritte musikalisch fit zu sein. Ein besonderes Highlight ist wie in jedem Jahr das Benefizkonzert, welches am Mittwoch, 25. April, um 19.30 Uhr in Walporzheim am Sportheim zugunsten der Jugendarbeit des „Freundeskreises der Kapelle St. Josef" stattfindet. Der Eintritt ist wie in jedem Jahr frei. Spenden werden gerne entgegengenommen.

Die Spielleute sowie der Kapellenverein als Ausrichter des diesjährigen Konzerts hoffen auf regen Zuspruch und viele Besucher, wird doch der Erlös komplett dem guten Zweck zugeführt. 

Das Bürgerschützen-Tambourcorps gibt schon seit einigen Jahren regelmäßig Benefizkonzerte. Diese fanden bisher in verschiedenen Seniorenheimen der Stadt, den Stadtteilen Walporzheim, Bachem und Ramersbach, sowie im Bürgerzentrum und der Ehrenwall ́schen Klinik statt. Der Erlös wurde regelmäßig ganz unterschiedlichen guten Zwecken gespendet. Es wäre also schön, wenn möglichst viele Besucher an diesem Abend den Weg nach Walporzheim finden würden, um das interessante Repertoire des Tambourcorps zu hören.

Bei den Proben geht es allerdings nicht nur um das Üben der verschiedenen Musikstücke. An den Abenden soll auch die Gesellschaft und die Kameradschaft innerhalb des Corps gepflegt werden.
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Jahreshauptversammlung 2018

Jahreshauptversammlung 2018

Die Gesellschaft hat nun 715 Mitglieder

Turnusmäßig trafen sich die Mitglieder der Ahrweiler Bürgerschützengesellschaft zur Mitgliederversammlung. Hauptmann und Vorsitzender Jürgen Knieps begrüßte dazu im Alten Zunfthaus genau 140 der mittlerweile 715 Schützen. In seinem letzten Grußwort an die Versammlung ging der am Dreifaltigkeitssonntag scheidende Schützenkönig Willi Busch weniger auf die vergangenen Jahre als Majestät ein. Busch legte das Augenmerk vielmehr auf ein anstehendes Gemeinschaftsprojekt der Bürgerschützen und des Rotary-Clubs der Kreisstadt, die für den 7. Juni 2018 zu einem Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Koblenz auf den Ahrweiler Markt einladen. 

Chronist Peter Diewald brachte in der Folge das vergangene Schützenjahr in Erinnerung, bei dem das „kleine" Schützenfest im Juni den Höhepunkt gebildet hatte. Lebhafter ging es beim Jahresbericht von Dieter Zimmermann zu. Der Schatzmeister konnte zwar ein zufriedenstellendes Zahlenwerk präsentieren, das aber nur aufgrund des verstärkten Weinverkaufs im abgelaufenen Jahr so positiv ausfiel. Dem Kassenbericht folgte die Bestätigung der ordnungsgemäßen Kassenführung durch Rechnungsprüfer Rolf Groß, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Im Verwaltungsrat hatte man aber die Fixkosten des vergangenen Jahres einmal mit denen von 2010 verglichen und dabei festgestellt, dass alles mehr oder weniger teurer geworden war: Preise für Musikkapellen, Essen oder Raummieten waren angestiegen. Extrem sichtbar wurde es bei den Kosten der Versicherungen. Die Bürgerschützen mussten dieser Entwicklung Rechnung tragen und so kam eine Erhöhung des Beitrags auf die Tagesordnung. Seit 15 Jahren war dies nicht mehr der Fall gewesen. Nun aber beschloss die Versammlung eine Anhebung des Jahresbeitrags für die 715 Schützen von 75 auf 85 Euro. Die große Mehrheit der Versammlung stimmte dem Antrag zu, acht Mitglieder waren dagegen, ebenso viele enthielten sich der Stimme. 

Einstimmige Ergebnisse brachten die anstehenden Wahlen mit sich. Für jeweils zehn Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden dabei der Vorsitzende des Königsgliedes, Christoph Smolenski, der Vorsitzende und Offizier des Elitecorps, Jürgen Appel, und der Leutnant des Leutnantsglieds, Ralf Wershofen. Abschließend informierte Hauptmann Jürgen Knieps noch über bevorstehende Ereignisse im Kalenderjahr, der den Bürgerschützen in diesem Jahr beim „großen" Schützenfest eine neue Majestät und damit auch den historischen Trinkzug in der Nacht vom 27. zum 28. Mai beschert.

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Patronatsfest 2018

Patronatsfest 2018

Al­le drei Jah­re wird bei den Sankt Se­bas­tia­nus Bür­ger­schüt­zen in Ahr­wei­ler ei­ne neue Ma­jes­tät er­mit­telt, im­mer ver­bun­den mit dem sich an­schlie­ßen­den his­to­ri­schen Trink­zug, der sich die gan­ze Nacht durch die Alts­tadt be­wegt. Die Vor­freu­de war beim Pa­tro­nats­fest der Schüt­zen im Hel­mut-Gies-Bürg­er­zen­trum schon deut­lich spür­bar.

Knapp 500 der mitt­ler­wei­le 709 Bür­ger­schüt­zen stimm­ten sich bei za­cki­ger Mu­sik und lau­ni­schen Gruß­wor­ten auf das Fest­jahr und auf das jahr­hun­dert­eal­te Spek­ta­kel des Trink­zugs am 27. Mai ein. Da­mit al­les glatt läuft, ver­kün­de­te Haupt­mann Jür­gen Knieps den Grün­rö­cken ein paar Spiel­re­geln und den dies­jäh­ri­gen Zug­weg. Er star­tet am Ober­tor und wird auf dem Markt­platz en­den. Der Weg führt zu­nächst durch die Ober­hut, dann geht es über die Jo­han­nes-Mül­ler-Stra­ße erst­mals auf den Markt und die Nie­de­rhuts­tra­ße hi­nab bis zum Nie­der­tor.

In­ner­halb der Stadt­mau­er führt der Zug durch den Ka­no­nen­wall zum Ahr­tor und die Ahr­huts­tra­ße hin­auf bis zum Markt. Wer dann noch nicht ge­nug hat, kann zur Schluss­ein­kehr noch in die Zehnt­scheu­er ge­hen. Zu­dem for­der­te der Haupt­mann sei­ne Schüt­zen auf, den Eh­ren­trunk an den rund 200 „Al­tär­chen" der Gast­ge­ber nicht aus­ufern zu las­sen, es soll zü­gig vo­ran ge­hen. „Es ist kei­ne Ver­an­stal­tung der Schüt­zen, son­dern ei­ne der Be­völ­ke­rung für die Schüt­zen" zi­tier­te der Haupt­mann Ex-Kö­nig Hans-Georg Klein. Für den am­tie­ren­den Bür­ger­schüt­zen­kö­nig Wil­li Busch wird am Tag des Trink­zugs die Re­gent­schaft en­den. Beim Pa­tro­nats­fest blickt er auf zwei Jahr­zehn­te in der Ver­ant­wor­tung zu­rück, be­rich­te­te über das stark an­ge­wachs­ene Auf­ga­ben­spek­trum der Ge­sell­schaft und ih­ren gro­ßen Ein­satz im so­zia­len Be­reich. Busch nann­te das Bun­des­schüt­zen­fest und die Er­rich­tung des Hau­ses der Schüt­zen als Säu­len sei­ner ak­ti­ven Zeit.

Kreis­beige­ord­ne­ter Horst Gies und Kreis­stadt-Bürg­er­meis­ter Gui­do Ort­hen mach­ten die ho­he Un­zu­frie­den­heit der Men­schen „mit al­lem und je­dem" zum The­ma, die viel­fach in den so­zia­len Me­dien zum Aus­druck kom­me. Dem ent­geg­ne­te Orts­vor­ste­her Pe­ter Die­wald, dass es in Ahr­wei­ler die­se Un­zu­frie­den­heit nicht ge­be, die Stadt sei im­mer auch ein Dorf ge­blie­ben, im dem man sich ken­ne. Die­wald mach­te da­bei auf die Fei­ern zum 1125-jäh­ri­gen Be­ste­hen Ahr­wei­lers in die­sem Jahr auf­merk­sam.

Mu­si­ka­li­sche Grü­ße über­brach­te die Chor­ge­mein­schaft Ahr­wei­ler/Wal­porz­heim den Bür­ger­schüt­zen und er­in­ner­te da­bei an die 40-jäh­ri­ge Wie­der­kehr der Kö­nigs­wür­de von Jo­sef Reu­ter. Der hat­te zu­dem ein Lob­ge­dicht auf sei­ne Hei­mat­stadt ge­schrie­ben, das Chor­lei­ter Wil­fried Schä­fer ver­ton­te. Die Ori­gi­nal­kom­po­si­ti­on über­reich­te er dem Schüt­zen­haupt­mann zur Aus­stel­lung im Schüt­zen­mu­se­um.

Schließ­lich mach­te der Haupt­mann der Ahr­wei­ler Jung­ge­sel­len-Schüt­zen, Lu­kas Knieps, noch klar, dass es um das Schüt­zen­we­sen gut be­stellt sei. Ei­ne Um­fra­ge im Vor­stand der Jung­ge­sel­len mach­te deut­lich, dass auch die im di­gi­ta­len Zeit­al­ter auf­ge­wachs­ene „Ge­ne­ra­ti­on Y" in Ahr­wei­ler dem Schüt­zen­we­sen ver­bun­den sei. „Da­mit ist auch Eu­re Zu­kunft ge­si­chert", so Lu­kas Knieps zu den Bür­ger­schüt­zen.

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Aloisiusfest 2017

Aloisiusfest 2017

Ahrweiler Schützenfestwochen sind beendet. Am Wochenende fand zum Abschluss das Fest der jüngsten der drei Schützengesellschaft, nämlich der Aloisius-Jugend, statt. Es dürfte im Nachhinein einen besonderen Platz in der Geschichte des Ahrweiler Schützenwesens einnehmen. Denn es war ein Fest der Einmaligkeiten, bei dem am Samstagmittag um 13:03 Uhr fest stand, wer Nachfolger von Luca Münch im Amt des Schützenkönigs ist. 

Martin Graf heißt der glückliche Sieger des Schießwettbewerbs auf dem Schulhof der Grundschule. Der 15-jährige Schlagzeuger im Tambourcorps ließ sich mit reichlich Tränen in den Augen proklamieren. Das waren sicherlich Tränen der Freude, hätten aber auch Schmerzenstränen sein können. Denn der neue König und seine beiden Mitstreiter Lukas Rosenstein und Kilian Mausberg mussten jeweils 97 Mal mit der Armbrust auf den Königsvogel anlegen, 291 Mal durfte Schießmeister Werner Knieps die Armbrust spannen. Mehr als zwei Stunden standen die Kandidaten in der Sonne und zielten auf den zähen Holzvogel, dessen Sitz auf der Stange gleich drei Mal gelockert wurde. „So etwas hat es noch nicht gegeben", meinte Peter Ropertz aus dem Vorstand der Aloisiusjugend. 

Der Tag hatte für die rund 30 aktiven Mitglieder der Aloisiusjugend in aller Frühe mit einem Weckzug und anschließendem Festgottesdienst begonnen. Im Rahmen des Schulfestes der Grundschule fand dann das Königsvogelschießen statt. Wie bei allen Ahrweiler Schützengesellschaften ging es für die neue Majestät zu den Klängen von „Toch- ter Zion" durchs Ahrtor, gleich dahinter warteten jede Menge Gratulanten. Es folgten die Vorstellungen bei Pastor und Bürgermeister sowie bei den Königen und Hauptleuten der beiden anderen Schützengesellschaften Ahrweilers. 

Am Nachmittag zogen die jungen Schützen dann zunächst feierlich durch die Stadt und zum Kalvarienberg, wo das Fest mit Paraden weiter gefeiert wurde. Begonnen hatte das Aloisiusfest bereits am Freitag mit dem Zapfenstreich auf dem Ahrweiler Marktplatz. 

Beim abendlichen Festkommers im Hotel Rodderhof gab es dann auch etwas Einmaliges. Der Schützenkönig von 1937, Willi Grohs, weilte unter den Ehrengästen. Er wurde als erster Aloisiusjunge überhaupt für sein 80- jähriges Königsjubiläum gefeiert. Der mittlerweile 92-jährige zeigte sich dabei putzmunter und erzählte von seinem Königsschild, dass er erst nach dem zweiten Weltkrieg anfertigen ließ. Nicht bei einem Goldschmied, sondern bei einem Neuenahrer Karosseriebauer. Überhaupt gab es interessante Geschichten zu hören. So wurde auch vor 70 Jahren ein Schild angefertigt, obwohl es wegen des Schützenfestverbots der französischen Besatzer 1947 gar keinen Schützenkönig gab. Dieses Schild ließ der Jahrgang anfertigen. Fünf Jahre später gab es dann mit Manfred Winkler zwar wieder einen König, der aber stiftete kein silbernes Schild, sondern das heute noch benutzte Königszepter. Und Goldjubilar Günther Schmitt hinterließ aus seinem Königsjahr ebenfalls kein Schild, sondern eine neue Hauptmannskette. Auch die wird heute noch getragen. 

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Schützenfest 2017

Schützenfest 2017

„Wohl kaum lässt sich die Verbindung von christlichem Glauben und irdischem Frohsein besser zeigen, als an Fronleichnam in Ahrweiler." Mit diesen Worten eröffnete der Hauptmann und Vorsitzende der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft, Jürgen Knieps, am Donnerstagmittag im Helmut-Gies-Bürgerzentrum den Festakt seiner Gesellschaft zum Schützenfest. Da waren die kirchlichen Teile des Fronleichnamsfestes bereits beendet, das in aller Herrgottsfrühe mit lauten Böllerschüssen und der Reveille, dem sogenannten Weckruf, begonnen hatten. Für die Schützen begann ein langer Tag, denn auch in diesem Jahr boten sie wieder eine rund 600 uniformierte Personen starke Eskorte des Allerheiligsten auf. Hochsommerliches Wetter spülte dazu jede Menge Gäste in die Stadt, die spätestens zur Mittagszeit gut gefüllt war. So voll, dass Dechant Jörg Meyrer, der auch Präses der Schützen ist, beim Festkommers am Nachmittag von einer anstrengenden Prozession mit Volksfestcharakter sprach.

Nach dem Schlusssegen in St. Laurentius am Mittag ging auf dem Markt das traditionelle Zeremoniell der Schützen weiter. Bürger, Junggesellen und Aloisiusjungen bildeten eine große Front, die drei Majestäten der Gesellschaften schritten diese ab, dem dreifachen Doppel-Salut folgte die Stechschritt-Parade der fünf angetretenen Junggesellenzüge aus Ahr-, Nieder- und Oberhut, Walporzheim und Bachem.

Während die Junggesellen am Nachmittag nach Walporzheim weiterzogen, um auch dort ihre neue Majestät Vitus Appel vorzustellen, trafen sich die St. Sebastianus Bürgerschützen zum Kommers. Hier erinnerten alle Festredner noch einmal an die feierliche Verabschiedung der Ursulinen vom Kloster Kalvarienberg, bei dem die Schützen die Nonnen unter anderem mit der Aufführung des Großen Zapfenstreichs gewürdigt hatten. Hauptmann Jürgen Knieps ermunterte die rund 400 Bürgerschützen dabei, ihre Vereinstätigkeit auch unter sozialen Aspekten zu leben und vor allem den Älteren unter ihnen in der Schützengesellschaft den sozialen Lebensraum zu geben.

Dechant Meyrer ging einmal mehr auf die großen Veränderungen, die in der katholischen Kirche anstehen, ein. So werde 2019 nicht nur das 750-jährige Bestehen der Laurentiuskirche gefeiert, auch stehe dann der Abschied von der Pfarrei St. Laurentius an, die mehr als 800 Jahre existiere. Weil Orden und Klöster in der Vergangenheit immer die Speerspitze der Kirche gewesen seien und deren Entwicklung der allgemeinen Entwicklung immer voran ging, prophezeite Meyrer im Angesicht der Tatsache, dass viele Klöster ums Überleben kämpfen, auch der Kirche schwere Zeiten.

Aktuell seien die Schützengesellschaften aber prägend für den Ahrkreis, betonte Landrat Jürgen Pföhler und erinnerte an die Anpassungsfähigkeit dieser Gesellschaften. Bestes Beispiel: als Napoleon die Schützen verbot, wurde in Ahrweiler statt des Schützen- ein Napoleonsfest gefeiert und die Rechnung dafür der Verwaltung geschickt. 1810 entsprang mit Francois Denis Vannesson sogar der Schützenkönig der französischen Verwaltung. Auch Bürgermeister Guido Orthen machte klar, dass man mit der Zeit gehen müsse und forderte Mut zur Gestaltung. Ortsvorsteher Peter Diewald, der bei den Schützen eine funktionierende Verbundenheit und Teilhabe feststellt, sieht hierin eine herausragende Eigenschaft der Gesellschaft. Er wies zugleich auf die anstehenden Feiern zum 1125-jährigen Bestehen Ahrweilers im kommenden Jahr hin. Gleich zu Beginn des Kommerses hatte Schützenkönig Willi Busch gefordert, der aus den Fugen zu gleitenden Welt sowohl als Demokraten als auch als Christen etwas entgegensetzen.

Am Nachmittag präsentierten sich die Schützen noch zu einem Umzug durch die Ahrweiler Altstadt, ehe sie sich in ihre Quartiere zurückzogen. Ein langer Tag ging zu Ende und ein weiterer stand bevor. Denn am Freitag gingen die Feiern weiter. Am Nachmittag zogen die Züge einmal mehr auf, nach Salutschüssen zeigten die Bürger dann auf dem Markt, dass sie in puncto Stechschrittparaden den Junggesellen immer noch in nichts nachstehen. Am Abend folgte dann zum Ausklang der Schützenball im Ahrweiler Bürgerzentrum, ehe das Fest für die St. Sebastianus Schützen um Mitternacht mit einem letzten Umzug, auch „Wackelzug" genannt, endete.

Ehrungen und Neuaufnahmen

Die St. Sebastianus Bürgerschützen in Ahrweiler haben rund 700 Mitglieder, viele davon seit langen Jahren. Am Donnerstag gab es insgesamt 27 Ehrungen. Die Jubiläumsmedaille und eine Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Werner Bergmann, Walter Goller, Franz-Josef Küpper, Bruno Meister, Franz-Josef Schäfer, Bernd Schrading (alle Elitecorps), Hartmut Ketz, Olaf Petersen, Egon Plümer (alle Königsglied), Hans Reinhold Kever, Michael Maßelter (beide Leutnantsglied), Eduard Broll, Heinz Hoppe, Erich Klaes, Werner Krämer, Rolf Müller (alle Oberleutnantsglied) sowie Werner Schüller (Tambourcorps). Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Hans Kozisek, Dieter Stahl (beide Fähnrichsglied), Wendelin Latz, Dr. Wilhelm Schulz, Armin von Ameln (alle Königsglied), Josef Anhalt, Hans Wilhelm Söller (beide Leutnantsglied), Dirk Böhm, Heinz Adolf Rech (beide Oberleutnantsglied) sowie Jürgen Schmitz (Tambourcorps).

Neu in die Gesellschaft aufgenommen wurden Ulrich Stelzer, Frank Bender, Harald Durben, Jürgen Ritter, Rudolf Schulte-Sasse, Joseph Keitgen und Leo Henz.

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